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Schuhgeschichte: Ballerinas

Vom Tanzschuh zum Modeklassiker: Ballerinas sind heute aus nahezu keinem Schuhschrank mehr wegzudenken. Durch Funktionalität, vielseitige Tragbarkeit und stilistische Anpassungsfähigkeit zählen sie zu den Klassikern der Mode, dabei waren sie einst nur als Notlösung gedacht.


Als die amerikanische Designerin Claire McCardell 1944 keine passenden Schuhe für ihre Modenschau fand, entdeckte sie Ballettschuhe für sich. Bei dem Schuster Salvatore Capezio, der sich auf Tanzschuhe spezialisiert hatte, wurde sie fündig und ließ dessen Werke mit Stoff passend zu ihren Kleidern überziehen. Später entwickelte sie die Modelle weiter und der weiche Schuh mit flacher Sohle wurde zum beliebten Straßenschuh. Erstmals ein Cover der Vogue zierten die Ballerinas dann 1949 und zum endgültigen Durchbruch verhalf ihnen Stilikone Audrey Hepburn mit dem Film „Sabrina“. In den 50 er Jahren löste die Schauspielerin einen regelrechten Ballerina-Hype aus, der bis heute anhält.

Nicht nur Stars wie Kate Moss, Carla Bruni oder Katie Holmes setzen auf die bequeme Alternative zu High Heels, Pumps & Co. Von klassisch bis sportlich sind dem modischen Multitalent keine Grenzen gesetzt. Aktuell im Trend liegen dabei vor allem Modelle mit Motiven, Mustern und Applikationen wie Nieten, Streifen oder Tierprints. Nie aus der Mode kommt dagegen das klassische Modell mit kleiner Schleife.  Als Allroundtalent in Sachen Schuhmode, sollte der Ballerina in keinem Kleiderschrank fehlen.

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